Februar 16, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Veröffentlichung
16.02.2012. Den Verbraucher schützen und keine falschen Erwartungen wecken: Um dies künftig zu realisieren fordert die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) jetzt eine deutlichere Kennzeichnung von Geflügelprodukten hinsichtlich der verwendeten Fleischarten. Bislang bestehen nur 28 Prozent der Geflügelprodukte auch zu 100 Prozent aus reinem Geflügel – in 72 Prozent der als „Geflügelwurst“ deklarierten Produkte ist Schweine- oder Rindfleisch beigemischt. Für den Verbraucher ist diese Tatsache allerdings häufig kaum erkennbar und erst nach langem Studieren der Zutatenliste erkenntlich.
Wiesenhof steht seit jeher für 100 Prozent Geflügel
In seinen Produkten verwendet Wiesenhof ausschließlich deutsches Geflügel. Mit seinem Logo „Wissen, was drin ist“ geht Wiesenhof noch einen Schritt weiter und informiert den Verbraucher auf den ersten Blick über sein Qualitätsversprechen: 100 Prozent Geflügel aus deutscher Aufzucht, Verzicht auf Zusätze wie Geschmacksverstärker, künstliche Farbstoffe oder Gluten.

„Wissen, was drin ist“:
Wiesenhof Produkt „Black Puty“
aus 100 Prozent reinem Geflügel
Noch kein Kommentar →
Februar 14, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Veröffentlichung
13.02.2012. Wie können die Bedingungen bei der Haltung von Tieren verbessert werden? Dieser Frage ist die ARD Sendung „W wie Wissen“ nachgegangen und hat die Entwicklung des neuen Tierwohlsiegels unter die Lupe genommen. Es entstand ein sehenswerter Beitrag über die ungewöhnliche Allianz von Tierschützern, Fleischerzeugern und Geflügelproduzenten sowie verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen.
Die Sendung stellt am Beispiel eines WIESENHOF Vertragsbauern auch unser neues Haltungskonzept für Hühner vor: Unter dem Namen „Privathof“ entwickelt WIESENHOF gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München eine neue Art der Geflügelhaltung und Aufzucht. Sie hat die Steigerung des Tierwohls zum Ziel, was u. a. mit besseren Haltungsbedingungen (geringere Besatzdichte, verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten etc.) gewährleistet wird.
Das Video in voller Länge finden Sie hier:
http://www.daserste.de/wwiewissen/
Noch kein Kommentar →
Februar 01, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Aktuelle Pressemitteilung
01.02.2012. „Also ich werde mit Genuss weiteressen. Denn nirgends auf der Welt sind Lebensmittel so sicher wie in Deutschland“, sagte Werner Wolf, Präsident des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, im Gespräch mit der WELT. Während der Berliner Grünen Woche stand der Chef des Spitzenverbandes der deutschen Lebensmittelwirtschaft Rede und Antwort. Und er sprach Klartext: „Wir sind die böse Rolle satt“, verkündete Wolf und begründete dies mit zahlreichen Fakten. Lesen Sie die Details in der WELT.
Unter dem Motto „In ihr (der Ernährungswirtschaft) das Böse schlechthin zu sehen, ist nicht vernünftig“, äußerte sich Wirtschaftsredakteur Jan Grosshardt in der FAZ zum Thema. Er bezog Stellung vor dem Hintergrund der Protestaktion zur Grünen Woche gegen die industrielle Lebensmittelerzeugung: „Vermutlich ist all dies ein Wohlstandsphänomen. Seit Jahrzehnten werden die Hygienevorschriften strenger. Nie waren so viele verschiedene Lebensmittel auch für die Ärmsten erschwinglich. Die Ernährungswirtschaft verkörpert paradoxerweise gerade das, was Bürger und Occupisten anstelle des “globalen Finanzkapitalismus” fordern: Sie ist überwiegend mittelständisch, sie schafft Arbeitsplätze gerade in der vielerorts sterbenden Provinz. In ihr das Böse schlechthin zu sehen kann nicht vernünftig sein.“ Den ganzen Beitrag lesen Sie in der FAZ.
Noch kein Kommentar →
Februar 01, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Aktuelle Pressemitteilung
01.02.2012. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage achten Verbraucher beim Einkauf immer stärker auf das Thema Tierwohl: 89 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Tierwohlaspekte beim Einkaufen wichtig sind. Damit spielt dieses Thema eine größere Rolle als die Bio-Produktion (56 Prozent) und die regionale Herkunft (54 Prozent). Für 71 Prozent der befragten Verbraucher spielt der Preis beim Einkaufen eine große Rolle.
Der Wunsch nach mehr Tierwohl zeigt sich auch in der großen Nachfrage nach Privathof-Geflügel: Diese neuartige Haltungsform hat Wiesenhof im Austausch mit Wissenschaftlern der LMU und Experten vom Deutschen Tierschutzbund hat Wiesenhof entwickelt. Das Privathof-Geflügel von Wiesenhof ist seit Oktober 2011 im Handel erhältlich. Tierwohlaspekte spielen bei der Aufzucht von Privathof-Geflügel die zentrale Rolle.
Zur Pressemeldung des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Noch kein Kommentar →
Januar 18, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Veröffentlichung
18.01.2012. Claudia Ehrenstein von der „Welt am Sonntag“ besuchte Wiesenhof-Hähnchenmäster Henrik Buchenau in Schleswig-Holstein und schaute ihm bei seinen täglichen Aufgaben über die Schulter. Ihr Artikel greift vor allem aktuelle Fragen nach Haltungsbedingungen und Antibiotikaeinsatz auf. Yvonne Salvamoser besichtigte den Hähnchenstall von Mäster Karl Zacher in Bayern und schreibt über ihre Erfahrungen in der Augsburger Allgemeinen.
Noch kein Kommentar →
Januar 12, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Aktuelle Pressemitteilung
12.01.2012. In den vergangenen Tagen griffen zahlreiche Medien die Stichprobe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) auf.
Spiegel online berichtete unter dem Titel „Gefährliche Keime im Hühnerfleisch“ und befragte verschiedene Geflügelhersteller – von den befragten Unternehmen gab ausschließlich Wiesenhof Auskunft. Auch die WELT fragte: “Wie gefährlich ist Hähnchenfleisch?“. Dass die so genannte „Massentierhaltung“ für Antibiotikaresistenzen verantwortlich gemacht werden kann, wird mitunter in Frage gestellt. In Bezug auf MRSA-Keime spielt die Tierzucht nach Meinung von Medizinern eine untergeordnete Rolle, sie führen unsachgemäßen Antibiotikagebrauch in der Humanmedizin an (Süddeutsche Zeitung 11.01.2012, Ressort Wissen). Zum Vorwurf des Antibiotikamissbrauchs in der Tierhaltung schreibt das Handelsblatt online: „Doch es ist nicht die Landwirtschaft, die uns das Problem beschert hat.“
Generell gilt: Bei Einhaltung der Küchenhygiene und dem vollständigen Durchgaren des Fleisches ist der Genuss von Geflügel unbedenklich. Praktische Tipps im Umgang mit rohem Fleisch gibt die Nürnberger Zeitung.
Noch kein Kommentar →
Januar 09, 2012
Von: Wiesenhof
Kategorie: Aktuelle Pressemitteilung
09.01.2012. [Aktualisiert] Der Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND) hat bei seiner jetzt veröffentlichten Analyse von Fleischproben in 20 Hähnchenfleischproben zweimal MRSA- und zehnmal ESBL-produzierende Keime gefunden. Bei den acht aus unserem Haus stammenden Proben wurde keinmal MRSA und dreimal ESBL gefunden. Fünf der acht Proben waren frei von beiden Keimarten. Die Übertragungswege von ESBL-tragenden Keimen sind zurzeit wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. Gerade aus diesem Grund beschäftigt sich die PHW-Gruppe intensiv mit dieser Thematik und hat bereits seit längerem ein ESBL-Monitoring-Programm installiert.
Der prophylaktische, also vorbeugende Einsatz von Antibiotika und anderen Medikamenten ist bei der Aufzucht von Wiesenhof Geflügel strikt untersagt. Wiesenhof verzichtet bereits seit 1997 auf antibiotische Leistungsförderer – lange bevor der Gesetzgeber diese Praxis verboten hat. Medikamente wie Antibiotika dürfen nur eingesetzt werden, wenn ein Tierarzt den Einsatz nach tierärztlicher Indikation verschreibt. Der Tierhalter ist nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet, Leiden und Schmerzen zu verhindern. Dies beinhaltet, dass bei nachgewiesenen bakteriellen Infektionen Tiere behandelt werden müssen, um unnötiges Leiden zu vermeiden. Dabei wird jedoch darauf geachtet, dass nur die Menge an Arzneimittel eingesetzt wird, die notwendig ist, um das Behandlungsziel zu erreichen. So wird ein streng restriktiver Einsatz von Antibiotika gewährleistet. Grundlage hierfür sind die Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit den antimikrobiell wirksamen Tierarzneimitteln der Bundestierärztekammer und der Arbeitsgruppe Tierarzneimittel der Länderarbeitsgemeinschaft leitender Veterinär Beamten (Pdf Antibiotika Leitlinien). Somit gewährleisten wir, dass nur rückstandsfreie Geflügelprodukte in den Handel kommen. 
Kommentare (6)
Dezember 30, 2011
Von: Wiesenhof
Kategorie: Aktuelle Pressemitteilung
30.12.2011. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte kürzlich beschlossen, den Begriff „Massentierhaltung“ künftig aus ihrem Wortschatz zu streichen, nachdem der Begriff immer häufiger mit der modernen Landwirtschaft gleichgesetzt werde. Der Ausdruck „Massentierhaltung“ besitze keinen Aussagewert. Einzeltiere könnten in großen und modernen Haltungseinrichtungen bessere Bedingungen vorfinden als in kleineren. Daher habe die Verbraucherzentrale beschlossen, den unklaren Begriff zu vermeiden, erklärte Bernhard Burdick, Agrarexperte der Verbraucherzentrale.
Tierwohl ist nicht von der Größe des Stalles und der Anzahl der darin lebenden Tiere abhängig, sondern von Faktoren wie zum Beispiel Futter, Luft und Lichtverhältnissen im Stall: Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, spricht im Interview mit dem Deutschlandradio über Nutztierhaltung in Deutschland, über das Verhältnis von Verbrauchern zur Landwirtschaft vor und nach Stallbesichtigungen sowie über den Kampfbegriff „Massentierhaltung“.
Noch kein Kommentar →