Faire Recherche? ARD exclusiv-Reportage über Wiesenhof
Am 31. August 2011 wird in der ARD die Reportage „Das System Wiesenhof – Wie ein Unternehmen Mensch, Tier und die Umwelt ausbeutet“ ausgestrahlt. Der Titel stand schon vor zwei Monaten und damit vor Beginn der eigentlichen Recherchen fest. Soweit aus den Vorankündigungen zu sehen ist, werden darin zahlreiche unzutreffende Aussagen verbreitet. Wiesenhof sieht das Vorgehen der beiden SWR-Autoren nicht als faire Recherche an und legte daher am 25. August eine Programmbeschwerde beim SWR ein.
Die Programmbeschwerde dient nicht dazu, die Ausstrahlung des Beitrages zu verhindern.
Zahlreiche Termine mit Journalisten der ARD, SWR, BR, NDR, MDR und anderer Medienvertretern in den vergangenen Jahren zeigen, dass Wiesenhof einer sachlichen und ausgewogenen Berichterstattung nicht im Wege steht und auch für den Dialog mit kritischen Anspruchsgruppen offen ist. Auch bei der aktuellen ARD exclusiv Reportage hat Wiesenhof den SWR-Autoren mehrfach angeboten, sich die Betriebe von Wiesenhof zunächst ohne öffentliche Bild-Berichterstattung selbst anzusehen. Dieses Angebot wurde bis heute nicht angenommen.
Die Art und Weise der Recherchen der beiden SWR-Autoren werfen viele Fragen auf:












August 31st, 2011 at 10:17
Glückwunsch! Endlich mal ein Unternehmen, das sich in angemessener Form gegen diese tendenziöse Berichterstattung auf BILD-Niveau insbes. im öffentlich rechtlichen TV zur Wehr setzt!
August 31st, 2011 at 16:12
Bravo! Man sollte sich nicht alles gefallen lassen. Offensichtlich kommt der ARD-Mann in Bedrängnis, als er die Vorverurteilung der Firma als “Arbeitstitel” des Senders bezeichnet. Eine Unverschämtheit. Ein Magazin sollte mal eine Reportage über schlecht gemachte Reportagen senden.
August 31st, 2011 at 17:01
@ Markus Sander
Ich kann da nicht sehen, dass der Journalist in Bedrängnis gerät. Es ist auch ganz normal, dass solche Sendungen einen Arbeitstitel tragen.
August 31st, 2011 at 17:56
Kind ist im Brunnen, peinliches PR Getue um Schaden zu minimieren… Seid fairer zu den Tieren, Gewinnmaximierung hin oder her…
August 31st, 2011 at 17:56
Seltsamer Beitrag! Er ist genauso tendenziös, wie der, den Sie anprangern.
August 31st, 2011 at 19:32
Hallo Industrieunternehmen Wiesenhof,
Welche unkritische Berichterstattung hätten Sie sich gewünscht?
Die Wiesenhofhühner leben augenscheinlich weder auf rosa Zuckerwattewölkchen, noch werden sie zu Tode geschmust oder zu Lebzeiten angemessen behandelt.
Wer Tiere wie Ware und Maschinen behandelt, wessen Unternehmensziele [Wachstum und Profit] allein auf Ausbeutung und Tötung eben jener Lebewesen aufbaut, sollte mit der Realität weniger Probleme haben.
Gruß
August 31st, 2011 at 19:45
@Annabelle Meyer
Es ist aber immer noch ein Unterschied, ob der Arbeitstitel “Das System Wiesenhof – Wie ein Geflügelkonzern Mensch, Tier und die Umwelt ausbeutet” heißt, oder nur “Wiesenhof-Reportage”.
August 31st, 2011 at 19:46
@Heribert Klung
Was erwarten Sie? Das hier ist ein Firmenblog …
August 31st, 2011 at 19:58
Das klingt ja so als würden sich die kritischen Berichterstatter alles ausdenken, wenn sie über Wiesenhof und andere Unternehmen der Branche berichten. Wollen Sie uns das glauben machen?
Aber: Gab es nicht im Januar 2010 einen Bericht von einem SWR-Team, der fragwürdige Behandlung von Tieren in ihrem Unternehmen aufgedeckt hat? Und sie dann gehandelt haben?
August 31st, 2011 at 20:48
Harter Schnitt bei 7:56. Dachte Wiesenhof tatsächlich, dass es keiner merkt? Wer sich Referenzpunkte im ersten Beispiel sucht, der stellt sofort fest, dass dort deutlich mehr Hühner zu sehen sind als im zweiten Beispiel, wo die Hühner wahrscheinlich mal schnell zur Seite getreten wurden.
August 31st, 2011 at 21:01
Medienkritik ist wichtig und richtig. Als Reaktion von Wiesenhof auf den hier angesprochenen Beitrag in der ARD ist diese Stellungnahme allerdings ausgesprochen armselig.
Offensichtlich ist eine Kontrolle der Höfe ohne externe Interessensgruppen (in diesem Fall der Presse) bislang völlig unzureichend gewesen.
Eine angemessene Reaktion wäre aus meiner Sicht ein Dankeschön an die ARD und eine Abstellung der bisherigen Verhältnisse gewesen.
August 31st, 2011 at 21:35
Die Redaktion hat ausserdem versucht, Wiesenhof zu suggerieren, es ginge um die Gefluegelproduktion im Allgemeinen. Da stand der Arbeitstitel schon fest.
August 31st, 2011 at 21:58
Wenn gewisse Aussagen zum Betrieb durch Zeugen oder Fotos unzweifelhaft feststehen; warum dann nicht den Arbeitstitel auch so wählen???
August 31st, 2011 at 22:16
Super Video, gute Reaktion von Euch! Ich habe bei einem irrelevanten Thema in der Schule (ging um Matheunterricht) einmal Reporter aus nächster Nähe erlebt, die haben sich für das Thema garnicht interessiert, nur ihre Bilder machen wollen
August 31st, 2011 at 22:17
Nachdem der Film nun gesendet wurde, dürfte es ja kein Problem sein, die zahlreichen unzutreffenden Aussagen konkret zu benennen – also bitte!
August 31st, 2011 at 22:26
@Heribert Klung
Mit dem kleinen Unterschied, dass der angeprangerte Beitrag von einem öffentlich rechtl. TV-Sender stammt von dem man unbefangene unabhängige Berichterstattung erwartet – das tue ich nicht, wenn ein Unternehmen sich gegen solche Angriffe zur Wehr setzt!
PS: Wie tierfreundlich man bei Wiesenhof ist zeigt sich bei min 7:20 des Videos, wo sogar die “Sau durchs Dorf getragen” anstatt getrieben wird!
August 31st, 2011 at 22:28
Ich habe jetzt beide Versionen gesehen. Jede gibt für sich eine Extremperspektive wieder. Der ARD bzw. der SWR prangert das Business an – Wiesenhof verteidigt sein Business und prangert die journalistische Arbeit an.
Da ich selbst auf dem Land aufgewachsen bin und auch einige Bekannte mit “Hühnerfarmen” in Norddeutschland habe, kann ich mir ein eigenes Urteil erlauben. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte – aber mit Tendenz zum TV Beitrag….
August 31st, 2011 at 22:34
Immer interessant, beide Seiten zu sehen!
Schade, dass die Medien dazu nicht mehr in der Lage sind, diese auch zu zeigen. Und mindestens ebenso traurig ist, dass dem Bürger das selbständige Denken abgesprochen wird. Eine sachliche Berichterstattung seitens SWR/ ARD hätte für mich den TV- Beitrag glaubwürdiger gemacht. So schwanke ich zwischen “wofür sterben nur all die Tiere” und “Hauptsache reißerisch”.
August 31st, 2011 at 22:37
Ich finde es wichtig, auch die andere Seite zu hören. Insofern sollte sich jeder, der die Dokumentation gesehen hat auch die Stellungnahme von Wiesenhof ansehen.
Allerdings zeigt die ARD-Doku ja unzweifelhafte Probleme auf. Mir fehlt hier eine Antwort darauf, wie und ob Wiesenhof darauf hinwirken wird, diese Probleme abzustellen.
August 31st, 2011 at 22:47
Was hier fehlt, ist eine Erklärung, wieso die Hühner geworfen, geschleudert und getreten werden und wieso tote Tiere über lange Zeit in den Ställen liegen, wie es das Filmmaterial der ARD dokumentiert hat. Allein die Aussage, dass es auch gesunde Tiere gibt, reicht da nicht aus.
August 31st, 2011 at 22:47
Es ist natürlich nicht in Ordnung, das man sich auf einen Konzern stürzt, egal wie groß er sein mag.
Aber was ist mit den Anwohner und Mitarbeitern, die im ARD Bericht Interviewt worden sind? Alles Lüge????
Aber wem soll man Glauben???
Ich Persönlich wäre für unangemeldete Kontrollen in allen Bereichen solcher Unternehmen, sodass nichts vertuscht werden kann
August 31st, 2011 at 22:57
[...] Hunde irgendwie bellen. Der Konzern Wiesenhof veröffentliche im unternehmenseigenen Newsroom eine Art Gegendarstellung mit der Aussage, das Unternehmen habe Programmbeschwerde eingereicht. Die zwei Positionen stehen in dem Fall gegenüber, die wahrscheinlich das Kernproblem dieses [...]
August 31st, 2011 at 23:14
Anstatt den Reporter zu kritisieren sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen was sie den Tieren antun.
Und nicht nur den Tieren! Wiesenhof beauftragt Subunternehmen die dann Bulgaren für 5€ beschäftigen.
August 31st, 2011 at 23:24
Kritische Dinge werden ja gerne gelöscht.
Also auf die Gefahr hin….es stinkt ganz gewaltig nach Profitgier um jeden Preis.Alleine Bilder können für sich sprechen.
Natürlich fällt eine angemeldete Besichtigung positiv aus denn da lässt sich vieles drehen.Natürlich ist es nicht rechtens irgendwo einzubrechen.Dient es aber der Wahrheitsfindung….
Ich war noch nie ein Freund von Wiesenhof und werde es nun erst recht auch niemals werden. Na denn:Mahlzeit
August 31st, 2011 at 23:27
[...] war schon heute, dass es einen eigenen Beitrag von “Wiesenhof” im Newsroom gab, der sich insbesondere gegen die Vorverurteilung des Unternehmens wendete. Nicht [...]
August 31st, 2011 at 23:29
Gut gedacht, das mit der Gegendoku. Nur leider nicht ganz zeitgemäß- es sieht kindisch aus. Wo bleibt der Dialog mit Stakeholdern, NGOs? Das Gespräch mit Foodwatch (ohne Schuldeingeständnis – natürlich, aber mit Willen “zu lernen”)? Das Thema würde zerfasert und schnell aus der Arena verschwinden. Was so bleibt ist Shitstorm.
Und übrigens, Herr Übelreuth, etc.: sie riechen stark nach Astroturfing.
August 31st, 2011 at 23:37
Sehr gut, dass sich die Firma hier derart äußert. Auf jeden Fall sollte dies so in der ARD gesendet werden. Wenn man dort neutral sein will, muss es so kommen.
August 31st, 2011 at 23:40
das war in der Tat sehr aufschlussreich.
Aber es überrascht mich auch nicht. Die Herangehensweise, dass der “Arbeitstitel” und damit die Kernaussage ganz am Anfang einer Reportage steht und die nachfolgende “journalistische Recherche” nur noch den Zweck hat, diese zu untermauern, wird im ÖR-Staatsfernsehen schon seit Jahren praktiziert.
Ziel ist nicht, den Fernsehzuschauer wahrheitsgemäß und unvoreingenommen zu informieren. Das wäre zu langweilig und würde keine Quote bringen. Stattdessen müssen Skandale her, mit denen man durch eine völlig einseitige Berichterstattung Stimmung (und Quote) machen kann.
Ich finde diese Form von Fernsehjournalismus zutiefst verachtenswert und werde mir auch diese zweifelhaften “Enthüllungen” nicht anschauen.
August 31st, 2011 at 23:48
Uh, dass so spät noch Wiesenhofmitarbeiter hier unterwegs sind, um Lobhudelei um ihr gut produziertes, inhaltlich aber äußerst armseliges Video zu betreiben. Ich hoffe, dass wird ihnen auf die Arbeitszeit angerechnet.
Was den Arbeitstitel der ARD-Dokumentation angeht: Es ist völlig normal, einen provokanten Arbeitstitel zu wählen. Wenn alles bei Ihren Betrieben so prima wäre, hätte die ARD kein Material zum Bestätigen der Thesen gefunden …
August 31st, 2011 at 23:52
Und natürlich macht die Perspektive Einiges aus, wie Sie in Ihrem Video sagen. Aber totgetrampelte Hühner bleiben tot und unter Dreck begraben, egal ob man von der Seite oder von oben filmt.
Was mich zu der Frage bringt: Wenn alles supertoll ist, warum haben Sie keine Drehgenehmigungen für alle Stationen des Prozesses erteilt? Transparenz wäre das beste Argument gegen vermeintlich voreingenommene Journalisten.
August 31st, 2011 at 23:55
Beide Darstellungen sind tendenziös.
So reißerisch der ARD Beitrag auch war, neben der hier gezeigten Verteidigung fehlt mir eine Stellungnahme zu den gezeigten Punkten.
Warum alles dementieren statt kommentieren?
Ein offenes Unternehmen, wie hier suggeriert, kann zumindest Nachforschungen ankündigen, statt die meisten Punkte von sich zu weisen. Denn das lässt Sie, Wiesenhof, genauso unglaubwürdig darstehen.
September 1st, 2011 at 00:05
[...] kann seine Kommentare direkt bei Wiesenhof [...]
September 1st, 2011 at 00:12
Neben einen Journalistencheck erwarte ich als Verbraucher einen Faktencheck mit verständlichen und transparenten Erklärungen zu der vorgebrachten Kritik des Beitrags.
September 1st, 2011 at 00:21
Guten Abend, am Faktencheck arbeiten wir gerade, darin gehen wir auf die einzelnen Punkte ein. Bis später!
September 1st, 2011 at 00:25
Wenn Ihr es ernst meint, dann last Journalisten egal zu welcher Zeit in egal welchen eurer Betriebe und beweist, das wirklich alles gut ist. Solange Ihr nur angemeldete Journalisten in von Euch ausgewählte Betriebe last glaube ich nicht das die Zustände bei Euch in Ordnung sind.
September 1st, 2011 at 00:41
Ich frage mich auch, wieso man der ARD nicht die Möglichkeit gegeben hat in allen Schlachthallen, etc. zu drehen, wenn alles so sauber sein soll? Und der Umgangston des Chef’s (mir ist der Name leider entfallen) mit den Journalisten, so quasi: bei uns stimmt alles, sie brauchen garnicht weiter erzählen, bei uns gibts keine Missstände, hat mich ja auch ein wenig zum Schmunzeln gebracht…
Schade, dass man nicht mal versucht auf die Missstände zu reagieren!
September 1st, 2011 at 00:46
Zu dem Zeitpunkt standen sicherlich schon die Methoden Wiesenhofs fest, deshalb eben Arbeitstitel. Anscheinend kann sich der Herr dennoch zu den Vorwürfen nicht äußern. Diese Gegendarstellung dementiert keinerlei Aussagen in der Reportage.
Warum werden denn keine Drehgenehmigungen erteilt, wie im Film zu hören war?
Getroffene Hunde bellen eben.
September 1st, 2011 at 00:55
Ihr arbeitet in diesem Video doch genau nach demselben Muster, das ihr dem SWR vorwerft. Ihr schneidet, wie es am besten rüberkommt, ihr lasst nur die Menschen zu Wort kommen, die Eurer Sache dienen und außerdem liefert ihr keinerlei Gegenargumente zu den erhobenen Vorwürfen. Hungerlohn. Absichtlich tot getretene Tiere. Nicht eingehaltene Zusagen. Überforderte Mitarbeiter. Was sagt ihr zu diesen Vorwürfen? Dieses Video hättet ihr Euch sparen können.
September 1st, 2011 at 01:00
Kontrollen finden statt – angekündigt aber auch unangekündigt. Neben internen Kontrollen prüfen auch unabhängige, neutrale Zertifizierungsstellen die verschiedenen Bereieche.
September 1st, 2011 at 01:05
Ob ihr es glauben wollt oder nicht: Wiesenhof steht im Austausch mit seriösen Tierschutzorganisationen und ist offen für einen fairen Dialog mit den unterschiedlichsten Anspruchsgruppen. Und das nicht erst seit gestern.
September 1st, 2011 at 01:11
@Wiesenhof: Wenn das so ist, dann ist das vorbildlich. Und dann dürfte es Euch ja aus Gründen der Transparenz auch nicht schwer fallen die Namen der Tierschutzorganisationen zu nennen, dass man da mal nachfragen kann.
September 1st, 2011 at 01:23
Bitte, hier gibt es nähere Infos.
September 1st, 2011 at 01:33
Die Fleischproduktion ist sicherlich eher unappetitlich – das ist den meisten Leuten klar. Hersteller und Kunden sprechen das beide ungern an, da sie sonst weniger Umsatz und Gewinn machen, bzw. sich kein Fleisch mehr leisten könnten.
Beides keine Glanzleistung.
Unangefochtener Verlierer ist aber ganz klar die ARD. Diese sozialistische Institution verbreitet Propaganda ohne rot zu werden und hält sich schadlos – an UNS ALLEN!
September 1st, 2011 at 01:52
[...] im hauseigenen Newsroom wird die ARD-Reportage thematisiert. Interessant in diesem Zusammenhang sind die rund 35 Kommentare [...]
September 1st, 2011 at 02:05
Stimmt. Mitte Juni fragten die SWR-Journalisten bei Wiesenhof für ein Statement in einer 30minütige Reportage über die Geflügelproduktion in Deutschland an. Zitat: „Es sollen u. a. die Verdienste von Paul-Heinz Wesjohann gewürdigt werden.” Nur wenige Tage später war der Titel der Reportage und das Sendedatum im Netz zu finden: “Das Systm Wiesenhof — Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet”
September 1st, 2011 at 02:54
Auch wenn Wiesenhof, sprich dessen Unternehmer, Manager und Mitarbeiter das Beste in der Tierhaltung anstreben sollten und es vielleicht auch zum Teil tun – die derzeitigen Regeln des Marktes erlauben es gar nicht, dass bei den vorherrschenden niedrigen Marktpreisen für tierische Produkte, hohe Qualitätsstandards gelten und die Mitarbeiter gerechte Arbeitszeiten und Entlohnungen bekommen. Wiesenhof allein beweist es mit seinen mehr oder weniger qualitativ hochwertigeren Nischenprodukten wie “Bio” und „Privathof-Geflügel“.
Der (globale) Konkurenzkampf unter den Unternehmen, um Marktmacht/Wachstum, um Existenz und um alte und neue Verbraucher, die vor allem aufs Preisschild schauen und selbst unbemerkt so viel Fleisch konsumieren wie nie eine Generation zuvor – sie alle heizen den Preiskampf an und beleben das Fleischgeschäft.
Allein von sich aus schaffen es solche Riesenkonzerne nicht, einen Wandel in ihrer Unternehmensethik und Produktionsstruktur vorzunehmen. Politik und Konsument sind gefragt dabei zu helfen.
Quelle zum Fleischkonsum, siehe Schlatzer, Martin, 2011, S. 34.
September 1st, 2011 at 08:32
[...] in Windeseile über Twitter und Facebook verbreitet hat. Flankierend nutzt Wiesenhof rege seinen eigenen Newsroom, auf dem auch rege kommentiert und diskutiert [...]
September 1st, 2011 at 08:38
Ich bin wirklich entsetzt und schockiert. Wie hoch muss der Preis sein den ein Tier zahlen muss, damit WIR es essen können. Mit welchem Recht tun Menschen Tieren sowas an?Wenn auch nur ein “funken Wahrheit” an dem Beitrag ist, dann ist sogar der schon zu viel! Warum sollte die ARD sich sowas aus den Fingern saugen? Wie kann Wiesenhof da nur tatenlos zusehen? Ich bin wirklich froh das ich seit 1 Jahr kein Fleisch mehr esse; aus genau solchen Gründen!
September 1st, 2011 at 08:59
Wiesenhof hält ganz offensichtlich Angriff für die beste Verteidigung. Aber dieser Angriff ist wohlfeil und soll offensichtlich lediglich über eine lange Liste von Verfehlungen und und Skandalen im Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt hinwegtäuschen. http://de.wikipedia.org/wiki/PHW-Gruppe
Der ARD-Bericht mag in Teilen tendenziös gewesen sein. Nichtsdestotrotz war das Tierleid und die Misshandlungen real, abstoßend und mit nichts zu rechtfertigen.
September 1st, 2011 at 09:18
Es ist süß,wie Wiesenhof versucht,”Felle zu retten”.klar,würd ich auch tun-schließlich hängt der eigene Gehalt dran!Aber mal ganz ehrlich:der Film hat allen Unkenrufen zum Trotz wahre Umstände gezeigt,ist sicher nicht in L.A. entstanden und enthält wahre,schreckliche Bilder,die nicht schönzureden sind.Jeder Vogel, und seien es nur 0,0001% der Tiere,der getreten,getötet od gequält wird,is eindeutig zu viel!!ich verzichte konsequent auf Wiesenhof!!
September 1st, 2011 at 09:27
Mit Sicherheit kann man an jeder Recherche zu einem komplexen Thema, die auf Sendungslänge gekürzt werden muss, Kritik üben. Tendenziöse Berichterstattung ärgert jeweils den Betroffenen und freut die Gegner – je nach Standpunkt.
Massentierhaltung KANN nicht anders funktionieren als so. Deshalb muss man entweder sagen “Ich will das so, ich will billiges Fleisch” und dann still sein und essen – oder man entscheidet sich für ein wertorientiertes Leben: vegan.
September 1st, 2011 at 09:31
@ #34
Welchen Umfang an Ihrem Geschäft macht das in der Pressemeldung genannte vorbildliche “Privathof-Geflügel” denn derzeit aus? Bitte eine konkrete Zahl!
September 1st, 2011 at 09:46
Hallo Wiesenhof Presseteam,
1)
Was ist an dem Arbeitstitel falsch? Der Anstoss für die Recherchen waren sicherlich vermutete Misstände, wahrscheinlich auch vorab an die Redaktion übermittelte Insider-Informationen z.B. der Pächterin. Im Rahmen einer Recherche wird dann festgestellt, ob die vermuteten Misstände verifiziert werden können oder eben nicht.
September 1st, 2011 at 09:49
2)
Ihr Videobeitrag dreht sich primär um eine unterstellte Voreingenommenheit des Presseteams.
Auf die konkret angeprangerten Misstände, die Ihnen das Rechercheteam ja schon vor einiger Zeit mitgeteilt hat, z.B. auch direkt im Interview mit Ihrem Inhaber, gehen Sie fast gar nicht ein.
Kein Wort zu den Arbeitsbedingungen in den Schlachtereien, kein Wort zu der Tierquälerei bei Zusammentreiben der Hühner, kein Wort zu den Tonnen mit toten Hühnern.
September 1st, 2011 at 09:51
Zeit auch dazu in Ihrem Videobeitrag Stellung zu nehmen hatten Sie ja genug, schliesslich war der Videobeitrag ja schon vor längerer Zeit in Produktion – war ja sicherlich kein Zufall, dass Sie den Reporter mit Kamerateam konfrontiert haben – spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten Sie ja einen eigenen Videobeitrag in Arbeit um auf die Sendung zu reagieren.
Mit freundlichen Grüssen und gespannt auf Ihre detailreiche und nicht-ausweichende Antwort
September 1st, 2011 at 10:13
Sehr gut von Wiesenhof eingefädelt, dass hier zunächst nur positives Feedback auf ihren Beitrag erscheint.
Das nennt man Astroturfing…für alle gutgläubigen Leser: http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing
September 1st, 2011 at 10:30
Und was hat es mit den letzten Szenen in der Reportage auf sich, als Tiere wirklich todgetrampelt wurden und durch die Halle geschleudert wurden (siehe auch bis Minute 1: http://www.peta.de/wiesenhof)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles erlogen ist nur um Quote zu erreichen. Ich kann nur nicht verstehen, wie Wiesenhof bei so etwas zuschauen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Hier wäre es doch mal angebracht zu handeln und die Mitarbeiter auszutauschen. Denn das, so wie man das im Beitrag gesehn hat IST nunmal nichts anderes als Tierquälerei, das können Sie nicht bestreiten!
September 1st, 2011 at 10:36
Wieso haben Sie, wenn sie den Austausch mit SERIÖSEN Tierschutzorganisationen fördern, dann keinen Austausch mit Peta?
Die Ausflüchte und Argumentationen hier wirken ziemlich hilflos. Engel & Zimmermann sind verdammt gute Berater, wieso haben Sie die nicht einfach arbeiten lassen und blamieren sich stattdessen hier in der Kommentarfunktion? Vielleicht weil es beim Thema Wiesenhof und Tierschutz nicht mehr viel zu berichten gibt. (Puten -> LKW, GRAUSAM!)
September 1st, 2011 at 10:41
Als freiberuflicher Journalist und PR-Berater muss ich feststellen, dass sich die Kollegen des SWR bzw. der ARD bei dem gesendeten Beitrag nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Das in der Wiesenhof-eigenen Dokumentation gezeigte Auftreten des SWR-Reporters hätte bei mir nach kurzer Diskussion zu zwei Handlungen geführt: Dreh- und Hausverbot!
Die Argumentation “Arbeitstitel” ist m. E. eine Alibi-Aussage gewesen. Ich würde den Deutschen Presserat einschalten.
September 1st, 2011 at 11:03
@ Karsten
Sehr guter Kommentar!
September 1st, 2011 at 11:09
Kommentar # 29 Sleepy bringt es auf den Punkt!
Wer eure Ställe in Ordnung sind, dann hättet ihr selbst den SWR Journalisten reinlassen können.
Zur Entlohnung: die Verantwortung auf den Subunternehmer abzudrücken ist Unsinn. Das ist das gleiche Spiel wie bei Apple Vs. Foxconn. Im Lastenheft von Wiesenhof hat zu stehen “Mindestlohn x,xx€/h, plus Zuschlag für X & Y”. Entweder der Subco hält sich dran oder er geht nach Hause.
September 1st, 2011 at 11:19
Grundsätzlich steht es natürlich beiden Seiten Frei Ihre Sicht der Dinge darzustellen. Was mit hier aber auffällt: In dem Wiesenhof-Beitrag wird m.E. nur minimal auf die Kritik an der eigenltichen Sache eingegangen. Was ist mit den Niedriglöhnen, was ist mit dem Tierewerfen und Tieretreten?
Die Aussage “das macht ein Subunternehmer” lasse ich nicht gelten, als Unternehmer muss ich meine Mitarbeiter genauso wie meine Zulieferer unter Kontrolle haben.
September 1st, 2011 at 11:19
Und wenn man mal die Tiere ausser acht lässt.
Was macht Wiesenhof für die Umwelt????
Woher kommt das ganze Wasser zur Produktion???
Was passiert mit den Tonnen von Kot???
Was passiert mit den Pestiziden den Medikamenten im Trinkwasser????
September 1st, 2011 at 11:24
@Wiesenhof: Mit welcher Tierschutzorganisation arbeiten Sie zusammen????
Wenn man Dreck am Stecken hat, versucht man immer
andere die Schuld zu geben.
September 1st, 2011 at 11:29
Ehrlich gesagt: ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Im Kern geht es doch um dieses Peta Material. Entkräften Sie es doch einfach und die Sache ist vom Tisch.
@ die PR Kollegen: Mir erscheint diese “Krisenkommunikation” eher als Nebelkerze. Journalisten per se als “die Medien” anzugreifen ist nicht der glücklichste Schachzug. Dasselbe gilt übrigens für die gesperrten Youtube Kommentare. Ich glaube, hier geht es nicht um Diskussion, sondern Kontrolle.
September 1st, 2011 at 11:32
die Mißstände in Wiesenhofbetrieben haben mich schockiert. Es ist wirklich an der Zeit, daß sich das Unternehmen auf ihre Verantwortung gegenüber Mensch und Tier besinnt. Solche Recherchen sind richtig und wichtig. Die Sendezeit sollte für solche Berichte sollte sogar noch etwas in die früheren Abendstunden verlegt werden. Ich appeliere an die Wiesenhofbetriebe und an die Herren Wesjohann: Stellen sie die Mißstande sofort ab.
September 1st, 2011 at 11:38
Noch etwas stößt mir wirklich auf.
Wie kann man sich über angeblich “tendenziöse” Reportagen aufregen,
aber sie nicht belegen können???
Mit ein paar Bilder von herumlaufenden Hühner und der Aussage den Tieren geht es gut????
Wie verhalten sich den freilaufende Hühner????
September 1st, 2011 at 11:54
Es ist schon lange die Zeit vorbei das der Gockel und die Hennen hinter dem Haus auf dem Misthaufen scharren und der Familie die Eier und ab und an einen Sonntagsbraten bescheren!
Wir leben in der Zeit wo Nordsee Krabben in Nordafrika gepult werden; wo Rosen aus Westafrika jeden Tag die deutschen Haushalte schmücken, wo wir alles jeden Tage frisch aus allen Ländern der Erde bekommen können.
Dem Verbraucher ist letztlich immer noch egal woher seine Erdbeeren kommen… Hauptsache frisch und günstig soll es sein!
Ich aber esse lieber Lebensmittel aus Deutschland!!!
Hier gibt es die besten Kontrollen und das ist auch gut so.
Wiesenhof ist die Marke, ist aber nicht das SCHWARZE SCHARF wie es von einer mediengeilen Tierschutzorganisation hingestellt wird. Es ist noch vom Verbraucher so gewollte das der halbe Broiler am Grillwagen um die Ecke nur 2,99 Euro kosten soll! Keine Frage das Wiesenhof Hähnchen ist ein Industrieprodukt und hat nichts mehr mit dem Gockel auf dem Misthaufen zu tun! Aber dieses ist heute nicht mehr zu ändern! Ich kaufe kein Hähnchen für 10 Euro im Supermarkt. Oder machen SIE das?
Tierschutz hin oder her, ich finde es gut das sich Mensch hier drum kümmern! Aber solange Menschen auf dieser Welt verhungern und in Armut leben werde ich hierfür kein Geld spenden.
Fragwürdig sind für mich auch die Bilder aus dem Stern!
Lohndumping kann auch nicht unbedingt die Rede sein! Mitarbeiter aus dem Ostblock verdienen über die Dienstleistern immer noch wesentlich mehr als in ihren Heimatländern. Und mir stellt sich nur die Frage wo denn die fleißigen und zuverlässigen Mitarbeiter herkommen sollen die in den Schlachtbetrieben arbeiten! Da stellt sich nicht jeder Deutsche hin um diesen Knochenjob zumachen. Da würde ich auch lieber auf dem Sofa liegen bleiben.
Ich komme aus dem Kreis Vechta! Die ganze Familie Wesjohan steht für mich für Fleiß, Bodenständigkeit, verantwortungsvollen Umgang mit all ihren Mitarbeitern und stehen hinter ihren Produkten, die sie selbst ohne schlechtes gewissen jederzeit essen. Wesjohan steht wie ein Herr HIPP hinter seinen Produkten.
MfG. Michael
September 1st, 2011 at 11:59
Wenn man nach einigen Recherchen Fakten hat, dann kann man zu der Zeit schon diesen Titel “Wie ein Unternehmen Mensch, Tier und die Umwelt ausbeutet” geben.
Bei dem einen gewollten Interview von Seitens der ARD wollte bestimmt niemand wissen wie es in den hoffentlich irgendwo vorhanden “guten Hähnchenzüchtereien” aussieht!
Lasst einfach jederzeit mit kurzer Voranmeldung die Presse in die Betriebe – ist doch kein Problem, oder???
September 1st, 2011 at 12:22
Die Bilder sprechen doch Bände. Wo bitte ist da etwas von Hühnern zu sehen, denen es gut geht.
Herr Klein: Was gibt es denn an der Arbeit der ARD-Journalisten zu kritisieren? Dass sie ein unbequemes Thema aufgegriffen haben? Dass sie versucht haben, Einblick in eine Industrie zu geben, die sich abschottet, den Verbrauchern mithilfe der Werbung Gutes vorgaukelt, die rücksichtslos mit Tier, Mensch und Umwelt umgeht. Das nenne ich Verantwortung!
September 1st, 2011 at 12:33
@ Michael, solange Tiere so behandelt oder eher gesagt misshandelt werden, sollten man dieses auch nicht unterstützen.
Aber was macht Wiesenhof für die Umwelt und die Tiere ????
Und nur weil Arbeiter hier mehr verdienen als im Ausland ist das Ok???
Vielleicht sollten sie die Kinderarbeit in Deutschland einführen, da sie ja in ihren Heimatländern noch weniger Verdienen.
September 1st, 2011 at 12:40
Wenn Sie doch nichts zu verbergen haben, warum darf dann in Ihren Betrieben nicht gedreht werden und wenn dann nur in von Ihnen ausgewählten….? Klar das es in Betrieben keine Missstände gibt wie sie auswählen wo gedreht wird…. Lassen Sie doch mal die die berrichten eintscheiden in welchem Betrieb gedreht wird ohne das Sie dies vorher wissen..aber nein dann würde man ja sehen wie es wirklich abläuft..
September 1st, 2011 at 12:41
noch etwas, wieso hab ich nur 460 Zeichen um meine Meinung zu äußern????
Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema und das nicht nur in Deutschland sondern Weltweit.
Die Lösung ist es nicht es zu akzeptieren, sondern sich damit auseinanderzusetzen welchen Rattenschwanz dieser übertriebene Konsum – der nicht nur von Wiesenhof gefördert wird – auf uns und unsere Umwelt hat.
September 1st, 2011 at 12:46
@ Nico Bredtmann, Sie haben ja recht Tiere sollte man nicht misshandeln! Aber so lange Tierschutzorganisationen wie Peta nur Interesse haben Medial in Erscheinung zu treten um mehr Spendengelder für Ihre Arbeit zu sammeln finde ich das nicht in Ordnung! So lange Menschen in der Welt verhungern sollte doch die liebe Oma von neben an das Geld dort hinschicken!
Richtung Umwelt… dann schaue doch auf die Aktivitäten auf der Homepage hier! Solar, Biodiesel ..
September 1st, 2011 at 12:50
So lange der Verbraucher nicht mehr Geld für ein Hähnchen ausgeben möchte wird sich an der Tierhaltung auch nicht so schnell was ändern! Der Landwirt der die Tiere für Wiesenhof mästet ist bestrebt das es den Tieren gut geht… das zahlt sich dann ja auch aus in seiner Geldbörse! Oder glauben sie das Landwirte ihre Tiere vorsätzlich quälen!
September 1st, 2011 at 12:52
[...] paar Euro die Stunde auch so nur möglich.Doch zurück zu den Konsequenzen. Trotz Pressemitteilung, Newsroom-Beitrag (gute Google-Platzierung übrigens) und eigenem YouTube-Kanal für die Gegen-Öffentlichkeit geht [...]
September 1st, 2011 at 12:58
haha, wieso hat denn der Herr “Michael” so viel Text zur Verfügung?
September 1st, 2011 at 13:14
Es ist doch wohl klar,dass man bei einem “öffentlichen” Termin oder auch “Tag der offenen Tür” vorzeigbare Ställe etc. präsentiert.Viele Menschen sind eben so dumm und glauben das dann,was sie dort sehen und erzählt bekommen.
Aber wo kommen denn diese ganzen,schlimmen Videos her?
FALLS Wiesenhof sich tatsächlich davon frei sprechen will,dann sind sie erst recht in der Pflicht,gegen solche Zustände etwas zu unternehmen…!Esst doch einfach weniger Fleisch?!
September 1st, 2011 at 13:20
Ein Rumjammern am Arbeitstitel ist alles, was Wiesenhof dem ARD-Beitrag entgegenzusetzen hat? Mehr nicht? Keine argumentative Auseinandersetzung? Keine Gegenrede gegen die vielen gezeigten Katastrophen? Das nehme ich als Verbraucher mal als volles Eingeständnis von Wiesenhof/PHW, dass es genauso ist, wie es die ARD gezeigt hat – in allen Wiesenhof-Ställen, überall in Deutschland.
September 1st, 2011 at 14:00
Schade. 14 Stunden sind seit meinen Kommentaren vergangen, eine Reaktion blieb aus.
Und um die Frage von Frank Stiebler nochmal aufzugreifen: Wieso hat Michael so viel Text zur Verfügung? Warum gibt er sich nicht als Wiesenhofmitarbeiter zu erkennen?
September 1st, 2011 at 14:10
@julius @Frank
zu eurer Frage: Bin kein Mitarbeiter der Firma Wiesenhof! Frage mich nicht weshalb ich so viele Zeichen bekommen habe!
Habe den Text hier reinkopiert!
September 1st, 2011 at 14:45
@Julius:
Nur weil man nicht auf die Peta-Propaganda hereinfällt und die Zusammenarbeit der ARD mit der Peta kritisch sieht, muss man noch lange kein Wiesenhofmitarbeiter sein.
Außerdem ist doch wohl nachzuvollziehen, dass die genannten Journalisten keinen Zugang zu den Wiesenhofeinrichtungen bekommen haben, wenn das Fazit schon vorher feststeht. Sowas ist doch keine saubere Arbeit mehr, macht aber Schlagzeilen.
September 1st, 2011 at 15:46
Einige Gründe, warum wir Peta nicht zu dern seriösen Tierschutzorganisationen zählen, kann man hier sehen: http://www.scribd.com/collections/2736755/peta-Deutschland
September 1st, 2011 at 16:05
[...] Der Vollständigkeit halber auch die von Wiesenhof gedrehte Gegendarstellung. [...]
September 1st, 2011 at 16:06
http://www.peta.de/spenden
bei Peta geht nur ums Geld
September 1st, 2011 at 16:20
Im Video “Faire Recherche?” geht es um die Art und Weise der Recherche, das Video ist keine “Gegendarstellung”. Zu den in der Reportage genannten Beiträgen äußern wir uns hier.
September 1st, 2011 at 16:37
gut gemacht Wiesenhof! Ich bin entsetzt über das unprofessionelle Verhalten der SWR Leute! Danke das ihr entsprechende reagiert habt! Ich bin zwar Vegetarier und prinzipiell gegen Massentierhaltung aber so eine verfälschte Berichterstattung darf nicht sein!
September 1st, 2011 at 17:00
Wie schön, dass hier Kommentare gelöscht werden. Selbst meiner, der nun wirklich nicht schlimm war. https://plus.google.com/102458928073783517690/posts/Ar3dmdnMbjP
September 1st, 2011 at 17:21
jetzt beschwert ihr euch noch, dass der Titel schon voher feststand, anstatt schnellstens die desaströsen Zustände zu verbessern? So kann man auch versuchen aus Täter ein Opfer zu machen
September 1st, 2011 at 17:23
@Petersen na hat sich da einer von Wiesehof unter das Volk hier gemischt. Lächerlich kein Vegetarier würde sowas schreiben. Bitte nutzen Sei ihre Zeit mit sinnvollen Tätigkeiten und nicht mit so einem Scheiß hier also bitte
#
September 1st, 2011 at 17:34
[...] hat mich auch die Unfähigkeit der Wiesenhof-PR Maschinerie, diesen Hintergrund für sich zu nutzen. Denn wieviel interessanter wäre diese Reportage und die [...]
September 1st, 2011 at 17:46
Die Zeiten, in denen man solche Systeme schön versteckt halten konnte, sind rum! Wir machen euch und euer Tun öffentlich.
In diesem Sinne: Richtig so SWR!
Und da helfen auch die ganzen offensichtlich selbst geschriebenen Pro-Kommentare nichts!
Es geht euch an den Kragen, wie gefällt euch das? Und dank “Social Media” wird es euch noch weiter an den Kragen gehen. Ihr seid Öffentlichkeit – euer System wird schwach – und das ist auch gut so!
September 1st, 2011 at 17:58
Ein schockierender Bericht!
Wiesenhof sollte endlich Verantwortung zeigen und bessere Bedingungen für die Tiere schaffen.
Für mich steht fest, die Produkte bis auf weiteres nicht zu kaufen!!!!
September 1st, 2011 at 18:33
Aus kommunikativer Sicht: exzellent gemacht. Kollegialen Respekt & meine Gratulation!
September 1st, 2011 at 19:39
# 83 Wiesenhof schreibt:
September 1st, 2011 at 15:46
Einige Gründe, warum wir Peta nicht zu dern seriösen Tierschutzorganisationen zählen, kann man hier sehen: http://www.scribd.com/collections/2736755/peta-Deutschland
Haha – ein anonymer Blogger den es noch nichtmal ein Jahr gibt, der 2 (!) Zeitungsartikel zu bieten hat ist Eure Grundlage?
Dann lege ich genau den gleichen Maßstab auf Euch an. Ihr habt viel mehr negative Presse…
September 1st, 2011 at 21:29
@ Michael, wenn du dich ja mit dem Welthunger so gut auskennst, ist dir sicherlich auch bekannt, dass die Massentierhaltung einen sehr großen Anteil am Hungerleiden trägt.
Scheinbar hast du persönliche Probleme mit Peta, die in deinen Augen ja so Geldgeil sind. Aber dank Peta konnten man ja z.B diesen “Einzelfall” (Putenverladung) mal öffentlich machen.
September 1st, 2011 at 21:39
Es gib zu dem ganzen nicht viel zu sagen…
Es ist aber ein armseliges Verhalten von Wiesenhof alles ab zu streiten, was man deutlich auf den Bildern sieht.
5,50 Euro die Stunde Respekt, hauptsache die obere Etage bei Wiesenhof bekommt die Taschen voll!!!
WIESENHOF original
September 1st, 2011 at 22:28
Fakt ist, Massentierhaltung läuft so ab! Man kann nicht ausmisten, geschweige denn tote Tiere aus der Halle entfernen! Der Beitrag gestern zeigt die Realität.
Man braucht eine Gasmaske!!! um die Halle zu betreten? Diese Tiere haben die ganze Zeit diese „Luft“ eingeatmet, und Sie behaupten TOP QUALITÄT?
Solange an einem Tier der Kopf dran ist, ist es ein Tier und kein Produkt, das sollten Sie Ihren Mitarbeitern eintrichtern, anstatt die Tiere zu treten, zu würgen, zu schleudern. Was haben Sie da für kompetente Mitarbeiter? Wer so was macht, „frisst auch kleine Kinder“.
Noch etwas zum Thema der Verbraucher „wünscht DAS“. Immer wieder höre ich so etwas und ich muss die Frage stellen, wann war die letzte Verbraucherdemo die gefordert hat, dass billig Fleisch auf den Markt kommt? Gab es nie! Geben Sie nicht dem Verbraucher die Schuld. Der kauft nur, was ihm angeboten wird und durch geschönte Bilder wiegt er sich in Sicherheit. Wenn das Ganze dann auch noch günstig ist, warum nicht?! Es wird Zeit diese Missstände ENDLICH zu ändern, auch wenn dabei das Endprodukt teurer wird. Es ist dann ja auch gerechtfertigt und es muss nicht jeden Tag Huhn oder Pute auf den Tisch kommen. Ich will Wiesenhof hiermit nicht allein den schwarzen Peter zuschieben, aber als größter Produzent sollten Sie beginnen mit gutem Beispiel voranzugehen. Der Verbraucher wird wieder kaufen was Sie anbieten, allerdings muss die Billigvariante ganz aus dem Sortiment verschwinden. Wir haben selber Hühner, auch Masthühner, die auf der Wiese rumlaufen können und es ist kein Vergleich, vor allem geschmacklich mit den „Industriehühnern“. Nachbarn rennen uns die Türe dafür ein und das sind Menschen die wirklich fast ausschließlich beim Discounter einkaufen gehen.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel
Lebensmittelverarbeitungstechnikerin
September 1st, 2011 at 22:44
Peinliche BILDZEITUNG nachmache. Ich Frage mich, wie hat Herr Edgar Verheyen geschafft sich so einen Bauch mit Veganem kost wachsen zu lassen? Oder seine Jagdfreunde haben für ihn doch einige Tiere im Wald getötet?
http://www.ljv-pszw.de/Joomla/
Morgen Jagen und Abends PETA-Versammlung…
September 2nd, 2011 at 00:31
Stellt einfach paar webcams auf und sendet live, dann sieht man was passiert.
September 2nd, 2011 at 07:51
Es gibt ja wohl offensichtlich Unterschiede in der Erstellung und in der inhaltlichen Betrachtung des Themas (der Recherche). Formal scheint es nicht i.O. zu sein, aber materiell schon!
Die Stellungnahme von Herrn Schroeter ist inhaltlich nicht vertretbar, zumindest nicht von objektiven Standpunkten aus.
Transparenz ist ein wichtiges Maß in solche heiklem Thema, da sollte auf allen Seiten noch gelernt werden.
Mit der Bitte um Änderung im Produktionsprozess!
September 2nd, 2011 at 08:41
[...] gegen die ARD und geht in die Offensive. Ein eigener YouTube-Kanal wurde gegründet und im hauseigenen Newsroom wird das Thema offensiv [...]
September 2nd, 2011 at 09:44
@Nico
Was interessieren mich Puten wenn wo anderes auf der Welt Menschen leiden! Ich stelle nicht das wohl von Tieren vor Menschen! Die Welt hat andere Probleme!
Wenn nach die sie Seite von Peta anschaut ist jeder zweite Klick auf Links dafür da Unterstützung zu bekommen in Form von Spenden! Ich möchte nicht bestreiten das es auch bei Peta auch Leute arbeiten die sich für das wohl von Tieren einsetzen möchten, aber hier geht es nur um Geld und deren Lob!
September 2nd, 2011 at 10:16
@Michael: Das ist die typische Denkweise von Ignoranten. Nur weil irgendwo auf der Welt Menschen sterben, können die Tiere hier ruhig krepieren. Vergiß nicht, da wo die Menschen sterben, sterben auch die Tiere. Auch das ist nicht selten das Resultat der Raffgier von Industriellen und Machthabern.
September 2nd, 2011 at 10:43
@all:
Einfach mal Augen auf und schauen, was PETA macht…
http://petatotettiere.de/
http://activistcash.com/organization_overview.cfm/o/21-people-for-the-ethical-treatment-of-animals
September 2nd, 2011 at 10:58
According to public records from the Virginia Department of Agriculture and Consumer Services, PETA killed 2,200 cats and dogs last year while placing 44 in adoptive homes. Since 1998, a total of 25,840 pets have died at the hands of PETA workers.
http://www.petakillsanimals.com/
September 2nd, 2011 at 12:33
Warum geht es hier dir ganze zeit um PETA????
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
September 2nd, 2011 at 12:55
@michael
wenn dich der welthunger beroffen macht u. du bereit bist etwas dagegen zu tun, dann hast du mehrere möglichkeiten:
du kannst
- großzügig spenden (sorry, spenden sind nicht deine sache)
- weniger o. kein fleisch mehr essen, denn da du ja informiert bist, erzähl ich dir nix neues, wenn ich sage, dass die fleischproduktion wasser und ackerfläche für lebensmittel der hungernden menschen wegnimmt und nebenbei noch eine unmenge an co2 produziert
na…?
September 2nd, 2011 at 12:58
@michael
aber wenn tiere gequält werden, werden die hungernden menschen auch nicht satt…
außerdem ist der welthunger ein resultat von profitgier ohne rücksicht auf mensch und tier – genau das was in der doku angeprangert wird!
September 2nd, 2011 at 13:31
So, zusammengefasst geht es hier die ganze Zeit um Schuldzuweisung.
Die ARD hat „nicht“ richtig recherchiert.
Peta ist nur am Geld interessiert und tötet auch Tiere,
aber keiner sieht eigene Fehler oder Missstände ein. Es geht nicht um „Wer hat eine weißere Weste.“
Wie Michael ganz am Anfang geschrieben hat, die Zeiten wo Hühner auf Misthaufen sich frei bewegen etc. sind vorbei, aber warum?????
Warum kann der Bauer von Nebenan nicht mehr eine kleine Tierzucht betreiben???
Es sind solche Konzerne wie Wiesenhof die so billig produzieren können, das kleine Bauern und Schlachter da nicht mehr mithalten können und „Pleite“ gehen.
Jeder der wirklich am ganzen Ausmaße interessiert ist kann ich nur folgende Lektüre ans Herz legen, „Eating Animals“ (Tiere essen) von Jonathan Safran Foer.
Dieses Buch ist weit entfernt von reißerischem Journalismus und dem schwarz weiß denken.
September 2nd, 2011 at 13:32
http://www.amazon.de/Eating-Animals-Jonathan-Safran-Foer/dp/0316072672
September 2nd, 2011 at 13:34
und hier noch ein Interview in der FAZ mit Jonathan Safran Foer.
http://www.faz.net/artikel/C30870/jonathan-safran-foer-im-interview-ich-liebe-wuerste-auch-aber-ich-esse-sie-nicht-30074016.html
September 2nd, 2011 at 14:24
Keine Frage ich bin auch nicht dafür das Tier gequält werden!
Aber es geht nur bei Peta drum Medial in Erscheinung zu treten.
Ist das auch vielleicht Profitgier was Peta betreibt?
Ich betreue schon über 10 Jahre ein Entwicklungshilfeprojekt ähnlich wie eines der Projekte von Wiesenhof “Verein Kinder Afrikas e.V.” Hilfe zur Selbsthilfe finde ich immer noch die beste Lösung!
September 2nd, 2011 at 14:31
@Nico
Danke für den Buchtip!
September 2nd, 2011 at 15:01
Ich hoffe dass es noch viel mehr solcher aufgedeckten Reportagen gibt, damit allen einmal die Augen geöffnet werden. Wiesenhof geht es einzig und alleine um den Profit, dass zeigt auch die Bandgeschwindigkeit, Fakt ist auch, dass es hier nicht mehr um die fragwürdige Recherche des SWR´s geht. Quälen und Misshandeln ist quälen und Misshandeln, was gibt es da abzustreiten. Das Schuldeingeständnis ist ja auch schon da, nämlich in der Zeitverschwendung für …
September 2nd, 2011 at 15:04
die Gegendarstellung. Wäre es nämlich wirklich nicht gewollt worden, hätte das Unternehmen sich 1000 Mal entschuldigt und sich von diesem Verhalten distanziert…..hier herrscht aber fehlanzeige! Ich hoffe dass Sie viele Menschen wie möglich diese Reportage noch sehen, auch nachträglich und vom Kauf dieser Produkte zurücktritt….!
Aber wie Hersteller nun mal sind, heute abend werden noch mehr Tiere getreten und Misshandelt damit man sich wohl besser füht
September 2nd, 2011 at 17:11
Es ist das gute Recht von Wiesenhof, sich nach außen als verantwortungsvolles Unternehmen darzustellen. Lüge steht ja nur in Ausnahmen unter Strafe. Gleichzeitg muss man dann auch den Journalisten zugestehen, ihre Sicht der Dinge darzustellen.
Wenn man sich eingehender mit der industriellen Massentierhaltung beschäftigt, kommt man am Marktführer Wiesenhof nicht vorbei. Kritisches Hinterfragen ist bei all’ dem “Erfolg” legitim. Ein Boykott wäre besser!
September 2nd, 2011 at 17:24
@Martin Meier
Journalisten, die sich für das Thema Geflügelhaltung, Fleischproduktion usw. interessieren und die sich kritisch, aber sachlich mit der Thematik auseinandersetzen, zeigen wir unsere Betriebe und Schlachtereien. Beweis dafür sind u. a. mehrere Beiträge im SWR, BR, WDR, MDR oder in der FAZ, SZ, FTD und anderen Zeitungen – allein in den vergangenen Monaten. Diese Veröffentlichungen sind nicht unkritisch, zeigen aber die Wirklichkeit.
September 2nd, 2011 at 18:08
Die ARD-Reportage mag wohl reißerisch und einseitig berichtet haben, und dagegen darf auch mit gutem Grund argumentiert werden, aber gegen die eigentlichen Anschuldigungen konnte Wiesenhof scheinbar keine Beweise vorbringen. Tote Hühner, Gewalt gegen Tiere und Fäkalien im Stall sind immer zu erkennen, egal ob man von oben oder von der Seite filmt.
September 2nd, 2011 at 19:55
@Steff
Sag mal ist das wirklich dein Ernst? Ich mein wenn du dich mal richtig informieren würdest, wüsstest du, dass die Ausstaller Mitarbeiter einer Fremdfirma sind, die für Wiesenhof arbeitet und die Konsequenzen auch zu tragen hat. Was soll Wiesenhof denn noch alles machen? Sind denn ständige, oftmals unangekündigte Kontrollen von z.B. unabhängigen Veterinärämtern, Kontrollen durch Wiesenhof – Mitarbeiter usw. immernoch nicht genug? ……..
September 2nd, 2011 at 19:56
…..
Die Ausstaller werden sowohl intern als auch extern geschult. Alles wird ständig überwcht und kontrolliert … was soll man denn noch alles machen???
Weiterhin hast du geschrieben, dass es Wiesenhof einzig und allein um Profit geht… Nenne mir doch bitte auch nur eine Firma / ein Unternehmen dem es nicht darum geht?!
September 2nd, 2011 at 21:46
Ich beschäftige mich schon seit Längerem mit dem Thema “Wiesenhof” und habe darüber auch schon viele Information gesammelt und in der Schule diskutiert, dabei brachte nicht nur das ARD solch eine Reportage heraus, sondern auch der Stern, der ebenfalls nicht viel Gutes über Wiesenhof zu berichten hatte.
Ich persönlich empfinde diese Art von Tierhaltung äußerst fragwürdig und nicht akzeptabel.
Gruß
September 3rd, 2011 at 09:10
@Philipp
Die Gegendarstellung vom Stern:
http://www.youtube.com/watch?v=1_sg_mfg_RM
Die Frage die ich mir immer Stelle wie alt sind die Bild aus dem Stern????
MfG.
September 3rd, 2011 at 10:12
@Michael:
Ist es nicht eher die Gegendarstellung von Wiesenhof und nicht eine vom Stern?
@Wiesenhof:
Wie alt sind denn die Fotos?
Sieht es jetzt anders aus?
Was ist verwerflich daran an einem Foto zweimal zu verdienen?
Was geschieht mit den Fleischabfällen (unter dem Schwarzschimmel auf dem Foto)? – Tierfutter?
Gaaanz wichtig:
Warum wurde nicht offen agiert statt nur reagiert?
(Stattdessen Video mit Jammern über unfaire Praktiken?)
Grüße
Thomas
September 3rd, 2011 at 10:13
Man kann sicher einem Konzernchef nicht vorwerfen,
daß er nicht persönlich im letzten mecklenburger Stall mit
den Örtlichen Gegebenheiten vertraut ist.
Aber schon sorgt er mit seinen Vorgaben für die
Rahmenbedingungen, unter denen in seinem Konzern
gearbeitet wird. Dazu gehört auch die menschenwürdige
Unterbringung und Entlohnung seiner Ostarbeiter.
Was im Bericht gezeigt worden ist fällt unter Sklaverei,
und das muss geändert werden. Dank an die ARD!
September 3rd, 2011 at 11:37
@ralf zu den Arbeitsbedingungen bei Wiesenhof: http://www.scribd.com/doc/63718391/Faktencheck-Wiesenhof
September 3rd, 2011 at 13:38
@Wiesenhof
Wie alt sind die Bilder aus dem Stern?
September 3rd, 2011 at 14:12
@ ralf
ähm … sklaverei???
1. Sklaven wurden gar nicht bezahlt
2. Sklaven sind bestimmt nicht freiwillig arbeiten gegangen
3. es gibt genügend deutsche die noch weniger verdienen
4. wie schon vorher genannt sind einige der osteuropäischen mitarbeiter bei fremdfirmen angestellt
5. bemüht sich wiesenhof diese bei sich anzustellen
6. kennst du eine wohnung für die man nur 120€ im monat zahlt??? wenn ja denn sag mir bescheid
September 4th, 2011 at 12:16
Selbst wenn die Bilder aus dem Stern alt sind, existieren sie und das heißt, dass diese Problem ja anscheinend bestand bzw. noch besteht.
September 4th, 2011 at 17:17
Hier geht es um das Prinzip der freien Martwirtschaft. Es gibt nur eine Möglichkeit, dem Ganzen entgegenzuwirken, der Verbraucher muss umdenken: Kein “Billig”fleisch(-fisch,-gemüse,-obst,-brot) mehr kaufen ->totaler Boykott, denn nur was verlangt wird muss produziert werden! Wenn schon Fleisch, dann vom örtlichen Bauern (Metzger). Und wenn die Großkonzerne verschwinden, dann haben die Kleinerzeuger wieder eine Chance(s.Beitrag Bärbel)!
September 5th, 2011 at 09:02
@Philipp,
Ich nehme an das die Bilder alt sind! Und wenn es so ist kann der Stern auch nicht eine aktuelle Sensation davon machen! Und das spricht ja auch nicht gerade für faire Recherche! Wenn man sich die Bilder aus dem Fakten Check anschaut sind die Probleme behoben!
September 5th, 2011 at 11:55
Komisch das bei dem Video nur Jungtiere im Stall gezeigt werden, zeigt doch mal die gefüllten Hallen, wenn die Tiere ausgewachsen sind, die Hallen vollgekotet sind und die Tiere unter ihrem Gewicht zusammenbrechen. Und bei angekündigten Stallbesuchen wird doch eh nur manipuliert.
September 5th, 2011 at 13:07
@ Philipp Die Fotos im Stern, die den Befall von Schwarzschimmel dokumentieren sollen, stammen nicht – wie es der Stern behauptet – aus dem Schlachtbereich, sondern aus dem Abfallbereich. Der Abfallbereich wurde bereits in 2010 saniert. Die abgedruckten Bilder sind veraltet und stellen nicht den aktuellen Zustand dar.
September 5th, 2011 at 13:35
@Laberlachs @Teufelsabbiss Journalisten sehen die komplette Integration bei Wiesenhof, wie zahlreiche TV-Beiträge und Veröffentlichungen zeigen. Erst im Januar diesen Jahres hat sich ein SWR-Team in mehreren Wiesenhof-Betrieben umgesehen. Der Beitrag wurde am 13. Januar in der Sendung “Zur Sache Baden-Württemberg” ausgestrahlt. In der Sendung “Deutschland isst…mit Tim Mälzer”, die am 2.Mai in der ARD gezeigt wurde, kann man sich davon auch überzeugen.
September 5th, 2011 at 15:08
@Thomas:
Die Fotos im Stern, die den Befall von Schwarzschimmel dokumentieren sollen, stammen nicht – wie es der Stern behauptet – aus dem Schlachtbereich, sondern aus dem Abfallbereich. Der Abfallbereich wurde bereits in 2010 saniert. Die abgedruckten Bilder sind veraltet und stellen nicht den aktuellen Zustand dar. Mehr dazu in den Fragen und Antworten zu Möckern
September 5th, 2011 at 16:24
Meine Meinung zu dem ARD-Beitrag:
1. Ich finde es nach wie vor bedenklich, dass die ARD mit Peta zusammenarbeitet, da es sich hierbei um eine radikale, dubiose Organisation handelt. Seriöse Informationen zu dieser Organisation findet man auf http://www.charitywatch.de/.
2. Die Autoren der ARD-Reportage wollten eine „Skandal“ produzieren, und sind auch so an die Sache herangegangen. Ein fairer Überblick über den Konzern Wiesenhof sieht anders aus.
3. Es zweifelt hier glaube ich niemand an, dass das gezeigte Verhalten der Ausstaller inakzeptabel ist. Wiesenhof muss sich auf jeden Fall bemühen, derartige Auswüchse zu unterbinden. Es sollte allerdings jedem bewusst sein, dass dies eine sehr harte Arbeit ist und nicht die gleichen Maßstäbe wie bei dem Transport des Familienkaninchens angelegt werden können.
4. Zu den toten Tieren im Stall: nicht schön, die Mäster müssen verstorbene Tiere regelmäßig entfernen.
5. Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Es versterben in der Hähnchenmast (und auch Putenmast) generell zu viele Tiere. Dafür kann der Landwirt (meistens) nichts, das liegt an den Zuchtunternehmen, die auf immer mehr Muskelmasse züchten, so dass ein Teil der Tiere während der Mast an Herz-Kreislauferkrankungen eingeht.
6. Daher sollte man sich über EU-weite gesetzliche Regelungen Gedanken machen, die in irgendeiner Weise die immer größeren Körpermassezunahmen eindämmen. Weiterhin wäre eine EU-weite Reduzierung der Besatzdichte (die derzeitigen erlaubten Maximalwerte sind zu hoch) wünschenswert. Dies wäre eine echte Verbesserung für die Tiere. Auch die Landwirte würden diesen Forderungen garantiert sofort zustimmen. Die Verbraucher müssten sich allerdings auf Preissteigerungen bei Geflügelfleisch einstellen
7. Viele Menschen, die sich für Tiere einsetzen, bedenken nicht, dass es sich bei der EU um einen einheitlichen, grenzenlosen Wirtschaftsraum handelt. Daher sind Forderungen nach immer neuen Verboten in Deutschland überhaupt nicht zielführend. Bei den Legehennen zu beobachten: Wegen des Alleingangs von D fällt der Selbstversorgungsgrad auf unter 60%, viele Eier kommen aus Nachbarländern. Die Tierschützer in D klopfen sich auf die Schulter. Welche Tiere haben sie denn geschützt? Natürlich kann man immer an einen geringeren Verbrauch appellieren, aber wie realistisch ist dieser Weg?
September 5th, 2011 at 23:05
Ich finde die Art des Reports (=/= Berichterstattung!) auch bedenklich. Der harte Schnitt des Reports beim Interview mit Herrn Schroedter war mir z.B. nicht aufgefallen, obwohl ich extra an dieser Stelle danach gesucht hatte.
Viel bedenklicher finde ich aber die Reaktion Wiesenhofs. Viele Gründe wurden bereits genannt. Das Flooding mit großteils irrelevanten Infos im “Faktencheck” ist ein weiterer. Auf die wichtigen Anschuldigungen wird nicht eingegangen.
September 5th, 2011 at 23:16
Eine kleine Irreführung am Rande ist z.B. das ausschnittweise Zeigen des Gutachtens(?) des Max Rubner-Instituts (MRI) im yt-Beitrag zum Stern-Artikel. Der Vollständigkeit halber daraus ein weiterer Auszug, auch im Video dargestellt:
“Da Keimwachstum (…) nicht IN der Muskulatur erfolgt, ist aus hygienischer Sicht die Ausweitung der Sprühkühlung eher negativ zu bewerten. Nicht im Sinne des Verbrauchers ist zudem eine vermutlich höhere Fremdwasseraufnahme.”
September 5th, 2011 at 23:20
Mir als typischem Verbraucher der Sorte “einigermaßen ernährungsbewusst und einigermaßen besserverdienend” stellt sich also die Frage: Was für Konsequenzen ziehen?
Ich liebe Geflüge. Aber ich möchte kein Tier essen, das nur 30 Tage zu leben hatte. Schon gar keines, das sich zu lebzeiten nicht selbst auf den Beinen halten konnte und kein Tageslicht gesehen hat. Ich greife mehr und mehr zu wild; das lässt sich (noch) nicht massenhaft halten.
September 6th, 2011 at 09:27
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich frage mich, was die Akteure in der Schule gemacht haben. Dass in einem Beitrag zu Beginn eine These aufgestellt wird, ist richtig und notwendig. Denn erst dann kann man überhaupt etwas untersuchen und recherchieren. Ich schreibe eine Facharbeit und muss zu Beginn auch eine These (einen Arbeitstitel) formulieren. Ich kann dann im Fazit dann sagen, dass meine These stimmt oder nicht. Das Vorgehen des SWRs ist in Ordnung!
September 6th, 2011 at 09:30
Jetzt stellt sich natürlich aber die Gegenfrage: Wenn die Firma Wiesenhof um ene korrekte Darstellung bemüht ist, sollte sie nicht auf das ARD-Team eindreschen. Das “Gespräch”, was in der Eingangshalle geführt wird zeigt auf dem Wiesenhof-Video den gleichen Eindruck, den man auch bei der ARD-Reportage bekommt. Besser wäre es gewesen, zu jeden einzelnen Vorwurf Stellung zu beziehen. Das ist nun leider eine vergebene Chance seitens des Unternehmens!
September 6th, 2011 at 09:37
Ich denke, dass das von Seiten der Firma Wiesenhof nicht gewünscht ist, dass man Journalisten a la DDR kontrollieren will. Deswegen wären Sie gut beraten, öffentlich Fehler einzugestehen und sich für mehr Transparenz einzusetzen. Denn Unternehmen können für Tage der offenen Türen im Vorfeld herausgeputzt werden. Bei spontanen Besuchen siehts erfahrungsgemäß anders aus. Was sagen Sie denn zu den Aussagen der Gastarbeiter und ehemaliger Pächter?
September 6th, 2011 at 10:30
@ M.S.: Genau heißt es in dem Gutachten wie folgt:
“Forderung der zuständigen Behörde:
Der Betrieb soll die Kapazität der Sprühkühlung erweitern, so dass am Ende eine Kerntemperatur von maximal 4 °C gewährleistet ist. Geplant ist eine Verdopplung der Sprühkühlung, was die Kühlzeit von 75 Minuten auf 150 Minuten verlängern würde.
Fleischhygienische Konsequenzen:
Die Gesamtzeit bis zum Erreichen einer Kerntemperatur von 4 °C wäre nicht kürzer als bei der gegenwärtigen Kühlpraxis (150 min). Während allerdings bei der gegenwärtigen Praxis die Hähnchenschlachtkörper-Oberflächen zu diesem Zeitpunkt (im Froster) bereits angefroren sind, wäre dies nach vorgesehener Änderung der Kühlung erst ca. 60 Minuten später der Fall. Da Keimwachstum auf den Hähnchenoberflächen und nicht in der Muskulatur erfolgt, ist aus hygienischer Sicht die Ausweitung der Sprühkühlung eher negativ zu bewerten. Nicht im Sinne des Verbrauchers ist zudem eine vermutlich höhere Fremdwasseraufnahme.
Bewertung und Schlussfolgerungen:
Die derzeit im Schlachtbetrieb Möckern der WIESENHOF-Geflügel Möckern GmbH praktizierte Kühlung und anschließende Frostung der Hähnchen wird als hygienisch einwandfreies Verfahren bewertet. Die von der zuständigen Behörde geforderte Ausweitung der Sprühkühlung führt nicht zu einem schnelleren Erreichen der in Anhang III Abschnitt II Kap. IV Nr. 8 Verordnung (EG) Nr. 853/2004 geforderten 4 °C Schlachtkörpertemperatur, sondern birgt eher Hygienerisiken.”
Mehr Informationen dazu gibt es in diesem Beitrag
September 6th, 2011 at 15:30
@Carsten Beutler Die von der ARD erneut ausgestrahlten Bilder von einer Elterntierfarm in Twistringen stammen aus dem Jahr 2009. Diese dokumentieren Verstöße gegen dasTierschutzgesetz. Das Vertragsverhältnis mit der damaligen Pächterin besteht seit November 2009 nicht mehr. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte sich Wiesenhof von dem hauptverantwortlichen Mitarbeiter getrennt, ebenso von der Fremdfirma.
September 6th, 2011 at 18:17
Danke für die schnelle Aufklärung, Wiesenhofteam! Können Sie bitte auch den letzten Absatz noch einstellen? “Die theoretisch beste Lösung mit der schnellstmöglichen Abkühlung der Schlachtkörper wäre es vielmehr, ganz auf die Vorkühlung (Sprühkühlung) zu verzichten…” Und dann?
Warum stellen Sie das Gutachten nicht ganz in den “Faktencheck”? Komplett aus dem Zusammenhang gerissene Zitate zwischen Informationsflutwellen wirken auf mich immer vertuschend.
September 6th, 2011 at 22:50
Sie zitieren in ihrem Film “Lebensmittel Praxis”. Auf deren Homepage finde ich:
“Mit Kompetenz, Fachkenntnis und Souveränität steht die Redaktion der LEBENSMITTEL PRAXIS seit über 60 Jahren für profunde Fachinformation im Interesse von Handel und Ernährungsindustrie.”
und:
“…Treffpunkte für Dialog, Wissen, Networking und „Gute Geschäfte“”
Das soll eine faire Recherche ihrerseits sein????? Sie werfen dem SWR das vor, was sie selbst nicht besser tun.
September 6th, 2011 at 23:13
Ich hätte jedoch eine Lösung für all die Probleme, die hier geschildert werden:
Verzicht!
Verzicht auf Hühnchen bis auf einmal im Monat. Das wäre nicht nur gesünder, nachhaltiger und tierfreundlicher, sondern man könnte auch mit dem gesparten Geld ein glückliches Huhn zu einem angemessenen Preis von einem tierlieben Bauern kaufen.
Nicht Wiesenhof ist das Problem, sondern jeder einzelne von uns!
September 7th, 2011 at 14:27
@ M.S.: Wir gehen dem nach. Hier die zusammenfassende Bewertung:
“Bewertung und Schlussfolgerungen:
Die derzeit im Schlachtbetrieb Möckern der WIESENHOF-Geflügel Möckern GmbH praktizierte Kühlung und anschließende Frostung der Hähnchen wird als hygienisch einwandfreies Verfahren bewertet. Die von der zuständigen Behörde geforderte Ausweitung der Sprühkühlung führt nicht zu einem schnelleren Erreichen der in Anhang III Abschnitt II Kap. IV Nr. 8 Verordnung (EG) Nr. 853/2004 geforderten 4 °C Schlachtkörpertemperatur, sondern birgt eher Hygienerisiken.
Die theoretisch beste Lösung mit der schnellstmöglichen Abkühlung der Schlachtkörper wäre es vielmehr, ganz auf die Vorkühlung (Sprühkühlung) zu verzichten und die schlachtwarmen Hähnchenschlachtkörper (nach Sortieren und Umhüllen) direkt in den Froster zu fördern.”
September 7th, 2011 at 16:16
Guten Tag,
allgemein kann ich den Beitrag der ARD nur gut heißen, auch wenn bei der Recherche diverse Fehler unterlaufen sind.
Es ist auf jeden Fall nicht von der Hand zu weisen, dass eine derartige Tierhaltung nicht gut geheißen werden kann. Schuld haben hier vor allem die Politiker und Verbraucher! Der Verbraucher will einfach billig, billig,billig!
September 7th, 2011 at 19:07
Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass wenn man schon Geflügel aus Massentierhaltung essen möchte (ich nicht), Wiesenhof-Geflügel die beste Wahl bzw. das geringste Übel ist. Ich werde mal versuchen, Kontakt zu Amtstierärzten herzustellen, die Geflügelbetriebe verschiedener “Hersteller” kennen.
Allen Interessierten empfehle ich die Doku “We feed the world” (USA-Bezug).
September 20th, 2011 at 07:09
Um den Schaden auf diese Weise zu minimieren ist es bereits zu spät. Viele haben mittlerweile gesehen, wie mit den Tieren umgegangen wird. Das ist in keinster Weise vertretbar! Die einzige Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen wären bessere Bedingungen für die Tiere. Den Tieren gegenüber sollte überhaupt keine Gewalt angewandt werden. Die Tiere leben sowieso nur, um geschlachtet zu werden, dann sollte dieses Leben wenigsens etwas erträglicher sein. Wenn die Bedingungen nicht verbessert werden wird es wohl weiterhin zu einigen Boykotts kommen und es wird sicher zu Umsatzeinbußen kommen.
Januar 31st, 2012 at 13:56
gegenbeitrag sowie verhalten von pressesprecher und firmengründer in der reportage hat mich nicht überzeugt. keine hühnchen mehr für mich.