18.01.2012. Claudia Ehrenstein von der „Welt am Sonntag“ besuchte Wiesenhof-Hähnchenmäster Henrik Buchenau in Schleswig-Holstein und schaute ihm bei seinen täglichen Aufgaben über die Schulter. Ihr Artikel greift vor allem aktuelle Fragen nach Haltungsbedingungen und Antibiotikaeinsatz auf. Yvonne Salvamoser besichtigte den Hähnchenstall von Mäster Karl Zacher in Bayern und schreibt über ihre Erfahrungen in der Augsburger Allgemeinen.
13.12.2011. Die Staatsanwaltschaft Verden hat sämtliche Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche von Wiesenhof und den sogenannten Impftrupp eingestellt. Die Verfahren waren im vergangenen Jahr öffentlichkeitswirksam durch die Tierrechtsorganisation PETA angestrengt worden. Sie hatte heimlich Filmaufnahmen in einer Elterntierfarm im niedersächsischen Twistringen angefertigt und diese Videos anschließend einem investigativen SWR-Fernsehformat zugespielt. Die Staatsanwalt Verden konnte keine hinreichenden Verfehlungen der Verantwortlichen erkennen und stellte die Verfahren deshalb mangels Tatverdacht ein. (weiterlesen …)
21.11.2011 Im Rahmen der Sendung „Unser Land“ stellte das Bayerische Fernsehen den Unterschied zwischen konventioneller Geflügelhaltung und dem neuen Haltungskonzept unter dem Namen Privathof vor. Wesentliche Neuerungen zeigten Prof. Dr. Dr. Michael Erhard vom Lehrstuhl für Tierschutz der Ludwigs-Maximilians-Universität München und Dr. Josef Bachmeier von Wiesenhof. „Tiere in großer Zahl zu halten, ist nicht prinzipiell schlecht“, konstatiert Ethikprofessor Peter Kunzmann von der Universität Jena. „Die Haltung vieler Tiere sei nicht das Kriterium für schlechte Haltungsbedingungen sondern abhängig vom Management und Versorgung der Tiere.“
16.11.2011 „Die Entscheidung zur Haltungsform trifft der Verbraucher an der Kasse“, lautet das Fazit des Leserforums der Braunschweiger Zeitung. Rainer Wendt, Präsident des Bundesverbandes bäuerlicher Hähnchenerzeuger hatte bereits in der vergangenen Woche der Braunschweiger Zeitung einen detaillierten Einblick in die Hähnchenhaltung gegeben und stellte sich auf dem Podium der Diskussion. Zum Artikel (pdf)
09.11.2011. Verbraucher bevorzugen Geflügelfleisch aus Deutschland. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage der Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel (IDEG) Von 788 Befragten gaben 92 Prozent bei einer Online-Umfrage im Rahmen der Informationskampagne „Deutsches Geflügel: Nachhaltig gut!“ an, beim Kauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft zu achten. Im Vorjahr waren es noch 87%.
Wichtig für die Kaufentscheidung ist ebenso das Thema Nachhaltigkeit. Bei der Geflügelfleischerzeugung wird verhältnismäßig wenig Energie und Wasser verbraucht, so dass die Treibhausgasemissionen relativ niedrig sind. „Es gibt viele gute Gründe, zu Geflügelfleisch aus Deutschland zu greifen“, erklärt Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei Wiesenhof: „In Deutschland werden hohe Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards eingehalten. Auch die Lebensmittelsicherheit und Qualität, die in Deutschland gewährleistet werden, setzen europaweit und international Maßstäbe. Für uns sind die Umfrageergebnisse eine Bestätigung, dass wir mit unserem 5-D-Konzept genau richtig liegen.“ Bei Wiesenhof befinden sich alle Produktionsstufen, von den Elterntierherden bis hin zur Logistikkette, komplett in Deutschland.
25. August 2011. Im Austausch mit Wissenschaftlern der LMU München, Experten vom Deutschen Tierschutzbund und der eigenen Forschungsabteilung hat Wiesenhof „Privathof-Geflügel“ entwickelt – ein neues Konzept zur Geflügelaufzucht, das eine besonders tiergerechte Haltung vorsieht. Mit Privathof-Geflügel folgt Wiesenhof dem Wunsch von Verbrauchern und bietet neben Bio-Geflügel, das seit dem Jahr 2002 erhältlich ist, ein weiteres Produkt aus einer neuen Haltungsform an. Tierwohlaspekte spielen bei der Aufzucht von Privathof-Geflügel die zentrale Rolle.
Eine langsamer wachsende Rasse, längere Aufzuchtdauer, geringere Besatzdichte und Auslauf in einem überdachten Wintergarten kennzeichnen das neue Konzept. Strohballen, Picksteine und Sitzstangen im Stall sollen dazu beitragen, dass die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen besser ausüben können.
Tierschutz-Experten beurteilen Maßnahmen zum Tierwohl
Für die wissenschaftliche Begleitung sorgen Prof. Michael Erhard, Leiter des Lehrstuhls, und sein Forscherteam. Im Rahmen einer umfangreichen und langfristig angelegten Studie wurden Kameras im Stall installiert, um Verhaltensweisen zu dokumentieren, zu prüfen und anschließend auszuwerten. Nach Abschluss der Forschungsarbeit liegen valide Ergebnisse vor, die zeigen, welche Maßnahmen bei dieser neuartigen Haltungsform maßgeblich zu einer Verbesserung des Tierwohls bei Hähnchen beitragen.
24.06.2011. Die Sendung “Bürgerforum live” des Bayerischen Rundfunks widmete sich am Mittwoch, 22. Juni, dem Thema Geflügelhaltung. “Geplante Hühnerfarm – Aufstand der Bürger?” lautete der Titel der Diskussionsrunde, in der auch Kritiker und Befürworter eines geplanten Hähnchenmaststalls von Wiesenhof zu Wort kamen. Ebenso interessierte die Teilnehmer das Für und Wider von biologischer und konventioneller Tierhaltung. Dr. Josef Bachmeier, Tierarzt und Geschäfsführer der Brüterei Süd (Wiesenhof), beteiligte sich an der regen Diskussion und beantwortete Fragen zur Hähnchenaufzucht.
19.05.2011. Die Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel (IDEG) hat ein neues Angebot für interessierte Verbraucher im Web: Auf www.geflügel.tv bietet die IDEG Zahlen, Fakten und Wissenswertes rund um das Thema Geflügelhaltung in Deutschland. Gesetzliche Rahmenbedingungen und technische Hintergründe werden hier erläutert, Filme geben umfassende Einblicke in die moderne Hähnchenaufzucht. Hintergrund: Die Gemeinschaft möchte der häufigen Pauschalkritik an der Geflügelhaltung mit sachlichen Argumenten und informativen Bewegtbildern, die auch im eigenen YouTube-Kanal zu sehen sind, begegnen. Informationsmaterial wie etwa die aktuelle Broschüre “Moderne Geflügelhaltung in Deutschland” steht zum Download bereit.
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