Pressebericht

13.09.2017

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner besucht Privathof-Stall

(VON LINKS) JAN BOCK (GESCHÄFTSLEITER EINKAUF LIDL DEUTSCHLAND), MARIUS TÜNTE (GESCHÄFTSFÜHRER KOMMUNIKATION DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND), MAXIMILIAN BACHNER, HELMUT BRUNNER (BAYERISCHER STAATSMINISTER FÜR ERNÄHRUNG, LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN), PETER WESJOHANN (VORSTANDSVORSITZENDER PHW-GRUPPE), HANS BACHNER (PRIVATHOF-LANDWIRT)
(VON LINKS) JAN BOCK (GESCHÄFTSLEITER EINKAUF LIDL DEUTSCHLAND), MARIUS TÜNTE (GESCHÄFTSFÜHRER KOMMUNIKATION DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND), MAXIMILIAN BACHNER, HELMUT BRUNNER (BAYERISCHER STAATSMINISTER FÜR ERNÄHRUNG, LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN), PETER WESJOHANN (VORSTANDSVORSITZENDER PHW-GRUPPE), HANS BACHNER (PRIVATHOF-LANDWIRT)

 

Deutscher Tierschutzbund, Lidl und Wiesenhof ziehen Bilanz über sechs Jahre Privathof-Geflügel

Rechterfeld, Adlkofen 13. September 2017. Anlässlich des Besuches von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, auf einem Privathof-Betrieb in der Nähe von Adlkofen ziehen der Deutsche Tierschutzbund, Lidl und Wiesenhof ein Resümee über sechs Jahre Privathof-Geflügel:

„Seit gut 20 Jahren bieten wir neben konventionell erzeugten Geflügelprodukten auch Geflügel aus alternativen Haltungskonzepten an. Unser Bio-Geflügel und unser Weidehähnchen aus Auslaufhaltung blieben mit rund 30.000 geschlachteten Tieren pro Woche noch ein echtes Nischenprodukt. Umso mehr freue ich mich, dass unser Privathof-Geflügel seit seiner Einführung im Jahr 2011 eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Wir schlachten rund 160.000 Tiere pro Woche und werden diese Menge künftig noch weiter steigern. Allein in diesem Jahr ist die Anzahl unserer bayerischen Privathof-Betriebe von 27 auf 31 gewachsen. Derzeit haben wir zehn weitere Privathof-Ställe in Planung, die bis Anfang 2018 mit der Aufzucht beginnen können. Das ist ein erfreuliches und wichtiges Signal nicht nur an den Handel und die Verbraucher, sondern auch an unsere Landwirte, die voll hinter diesem neuen Aufzuchtkonzept stehen“, erklärt Peter Wesjohann, Vorstandvorsitzender der PHW-Gruppe, heute in Adlkofen.

Mit Privathof-Geflügel, das seit 2013 mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes (Einstiegsstufe) gekennzeichnet ist, hat Wiesenhof bewusst ein Haltungskonzept entwickelt, das sich zwischen konventionell und biologisch erzeugten Geflügelfleisch bewegt. „Mit dem Privathof-Geflügelfleisch bietet Wiesenhof den Verbrauchern ein Produkt, das ein deutliches Mehr an Tierwohl bedeutet. Das Konzept ist ein Beispiel für ein gelungenes Engagement für Verbesserungen in der Masthühnerhaltung. Ich begrüße jede Initiative, die zu mehr Tierwohl in unseren Ställen und zu mehr Wertschöpfung bei unseren Landwirten führt“, erläutert Staatsminister Brunner.

Wissenschaftliche Studie macht Tierwohl messbar

Das Mehr an Tierschutz ist durch den Einsatz einer langsamer wachsenden Rasse, einer längeren Aufzuchtdauer der Hähnchen sowie einer geringeren Besatzdichte und dem Auslauf in einem überdachten Wintergarten hinterlegt. Zudem sind die Privathof-Ställe mit Strohballen, Picksteinen und Sitzstangen ausgestattet. Auch beim Thema Antibiotika-Einsatz erzielt Privathof-Geflügel aufschlussreiche Ergebnisse, im Durschnitt kommen die Privathof-Landwirte je nach Jahreszeit zwischen 80 und 95 Prozent ohne jegliche Antibiotikabehandlung aus. Wissenschaftler des Lehrstuhls für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung an der Ludwig-Maximilians-Universität München sind im Rahmen einer Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass mit der bei Privathof eingesetzten Besatzdichte und den angebotenen Beschäftigungsmöglichkeiten sowohl eine tierschutzgerechte als auch wirtschaftliche und verbraucherfreundliche Masthühnerhaltung möglich ist.

Privathof-Geflügel als Zukunftsmodell

„Wir verstehen gerade Privathof-Geflügel als Zukunftsmodell. Eine Umstellung auf Privathof-Geflügel erfordert aber das Commitment aller und setzt voraus, dass Verbraucher und Handel sich diese Form der Tierhaltung in Deutschland wünschen und bereit sind, das Mehr an Tierschutz auch zu bezahlen“, betont Wesjohann.

Die Produktionsmengen sämtlicher Tierwohlprodukte innerhalb der PHW-Gruppe spiegeln die Bestrebungen des Unternehmens in diesem Bereich wider: Anfang 2016 wurden pro Woche noch rund 500.000 Tiere aus den verschiedenen Tierwohl-Konzepten geschlachtet. Innerhalb eines Jahres konnte diese Produktionsmenge mit rund 1,5 Millionen Tieren pro Woche verdreifacht werden. Das sind aktuell rund 30 Prozent der deutschen Produktion der PHW-Gruppe. „Unser nächstes Ziel ist es, die Produktionsmengen sämtlicher Tierwohlprodukte bis 2018 auf 60 Prozent zu steigern“, sagt Wesjohann.

Privathof-Geflügel im Supermarkt

Alle Privathof-Produkte tragen das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes „Für Mehr Tierschutz“ (Einstiegsstufe) und das Siegel „Ohne Gentechnik“ des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG). Das Sortiment von Privathof-Geflügel ist im Handel z. B. bei Lidl, Netto, EDEKA, Famila, real, Metro C&C, Konsum Leipzig und Transgourmet erhältlich. Der preisliche Unterschied zu einem Hähnchen aus konventioneller Haltung liegt bei einem ganzen Hähnchen bei ca. 30 bis 40 Prozent.

Weitere Informationen:

Engel & Zimmermann AG
Unternehmensberatung für Kommunikation
Maria Große Böckmann
Schloss Fußberg, Am Schlosspark 15
82131 Gauting
Tel: (089) 893 563-3; Fax: (089) 893 984 29
Mail: info@engel-zimmermann.de

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