Pressebericht

28.05.2019

WIESENHOF diskutiert mit: Zukunftsperspektiven der Ernährungswirtschaft aus dem Oldenburger Münsterland

WIESENHOF diskutiert mit: Zukunftsperspektiven der Ernährungswirtschaft aus dem Oldenburger Münsterland
WIESENHOF diskutiert mit: Zukunftsperspektiven der Ernährungswirtschaft aus dem Oldenburger Münsterland

 

Im Kreishaus Cloppenburg wurde am 15.05.2019 über „so schmeckt die Zukunft“ und „was morgen auf den Teller kommt“ diskutiert. Die Podiumsdiskussion organisierte der Verbund Oldenburger Münsterland zusammen mit dem Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland. Mit auf dem Podium diskutierte Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe (WIESENHOF). Mit 160 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht.

Ein Bericht der Vereinten Nationen zeigt: In rund 30 Jahren werden ca. zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Um sie alle ausreichend ernähren zu können, müsste die Produktion an Nahrungsmitteln deutlich gesteigert werden - beispielsweise müsste die von Fleisch verdoppelt werden. Ist das überhaupt möglich? Oder müssen Alternativen gefunden werden? Verbund-Präsident und Landrat Johann Wimberg verdeutlichte wie wichtig es sei, über den Tellerrand zu schauen und sich intensiv mit Zukunftsfragen zu beschäftigen. Dazu stellte Michael Carl vom 2b Ahead ThinkTank, ein renommiertes Trendforschungsinstitut, fest, dass sich Wissenschaftler weltweit nach alternativen Eiweißquellen suchen. Sie seien längst fündig geworden.

WIESENHOF macht es vor: So investiert die PHW-Gruppe z. B. in Start-Ups für sogenanntes In-Vitro-Fleisch (Laborfleisch), Insekteneiweiß oder Fischimitat. „Unsere Strategie heißt Wachstum durch Vielfalt, erklärt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe. „Wir wollen sowohl unser Kerngeschäftsfeld durch die Weiterentwicklung unseres konventionellen Geschäftes sowie durch die Steigerung unserer Tierwohlkonzepte vorantreiben, als auch gleichzeitig den Bereich der alternativen Proteinquellen stark ausbauen.“ WIESENHOF sieht das Wachstum des pflanzenbasierten Lebensmittelsektors nicht als Bedrohung sondern als Chance.

Abschließend befürwortete Uwe Bartels, Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums, das intensive Engagement traditioneller Fleischhersteller aus dem Oldenburger Münsterland sowie die Beteiligung an weltweit agierenden Start-ups und Unternehmen, die alternative Proteinquellen nutzen. „Wir machen uns Gedanken um die Zukunft und wollen an ihrer Entwicklung teilhaben.“, betonte Jan Kreienborg, Geschäftsführer des Verbund Oldenburger Münsterlandes.

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